Die RAG-Stiftung

Die Bundesregierung, die Landesregierungen Nordrhein-Westfalen und Saarland, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und die RAG Aktiengesellschaft haben sich am 7. Februar 2007 darauf verständigt, die subventionierte Förderung der Steinkohle in Deutschland zum Ende des Jahres 2018 sozialverträglich zu beenden. Dazu wurden in einer gemeinsamen Vereinbarung die Eckpunkte dieser Verständigung festgelegt.

Der Deutsche Bundestag wird spätestens im Jahre 2012 den Ausstiegsbeschluss im Lichte der Wirtschaftlichkeit, der Sicherung der Energieversorgung und der übrigen energiepolitischen Ziele überprüfen.

In Erfüllung dieser Vereinbarung gründete der RAG-Konzern die RAG-Stiftung als bürgerlich-rechtliche Stiftung im Juni 2007; sie wurde am 10. Juli 2007 von der Bezirksregierung Düsseldorf anerkannt.

Die Stiftung soll als Eigentümerin der Evonik Industries AG in Umsetzung der oben erwähnten Eckpunkte die Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus der RAG Aktiengesellschaft herbeiführen. Hierfür haben die beteiligten Parteien der öffentlichen Hand die Finanzierung der Abwicklung des aktiven Bergbaus der RAG Aktiengesellschaft einschließlich der Altlasten und die Gewährleistung der Finanzierung der Ewigkeitslasten des Unternehmens zugesagt.

Damit stellen sich die Stiftung und die RAG Aktiengesellschaft ihren Verpflichtungen für die Bergbaureviere an Ruhr und Saar.

Weitere Aufgabe der Stiftung ist es, Evonik Industries AG in ihrer Verantwortung auf den Kapitalmarkt zu bringen. Solange sie Eigentümerin ist, wird sie ihren Einfluss auf Evonik Industries AG mit dem Ziel einer optimalen wirtschaftlichen Entwicklung und unter Beachtung der Interessen der Mitarbeiter und der Arbeitsplätze wahrnehmen.

Die Stiftung wird mit dem Erlös aus der Kapitalisierung der Evonik Industries AG die Finanzierung der Verpflichtungen des Bergbaus der RAG Aktiengesellschaft aus den Ewigkeitslasten ab 2019 dauerhaft übernehmen.

Kontakt

RAG-Stiftung
Rüttenscheider Straße 1-3
45128 Essen

Tel.  +49 (0)201 801-3320
Fax. +49 (0)201 801-3400

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